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Schock-Fund für einen Wanderer in den Berchtesgadener Alpen: Am Donnerstag hat er in der sogenannten Eiskapelle einen tödlich verunglückten Bergsteiger entdeckt. Die Leiche des 37-Jährigen lag dort seit rund zwei Wochen.

Berchtesgaden – Ein Ende September abgestürzter Bergsteiger ist am Watzmann bei Berchtesgaden tot aufgefunden worden.

Ein Wanderer entdeckte die Leiche des Mannes am Donnerstag in einem Bach in der sogenannten Eiskapelle. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass der Mann aufgrund der warmen Witterung vom Schmelzwasser über weitere Felsabbrüche bis unter die Eiskapelle gespült wurde. Bergwacht und Polizei bargen den Toten, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) am Freitag mitteilte.

Der 37-Jährige war bei einer Wanderung an der Watzmann-Ostwand abgestürzt, als eine Übergangsstelle aus Eis unter ihm weggebrochen war. Sein Begleiter rief sofort die Bergwacht, eine Bergung des Mannes war aber wegen der schwierigen Bedingungen am Berg zunächst nicht möglich. Wegen einer großen, instabilen Eisbrücke oberhalb des Einsatzorts herrschte Lebensgefahr, der Einsatz musste abgebrochen werden. Den BRK zufolge lagen die Rettungskräfte mit ihrer Einschätzung richtig, denn zwei Tage später brach ein großer Eisklotz ab und stürzte in die Randkluft.

Oberstdorf: Wanderer abgestürzt – tot

Ein 74-Jähriger ist bei einer Wanderung in den Allgäuer Alpen tödlich verunglückt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der Mann am Donnerstagvormittag zur Höfats bei Oberstdorf aufgebrochen. Als er am späten Abend noch nicht zurückgekehrt war, verständigten die Angehörigen die Polizei. Die machte sich gemeinsam mit der Bergwacht auf die Suche nach dem Mann. Gegen Mitternacht fanden die Einsatzkräfte zunächst das Fahrrad und dann die Leiche des 74-Jährigen. Er war in der Westwand des Berges abgestürzt.

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